Kalk sieht man erst, wenn es teuer wird.
Wasseraufbereitung vom Meisterbetrieb.
Frankfurter Leitungswasser ist mittelhart bis hart. Was daraus folgt, merkt man selten sofort, sondern an den Nebenwirkungen: Armaturen, die zusetzen, ein Warmwasserspeicher, der träger wird, ein Wärmetauscher, der Leistung verliert. Wir planen und montieren die vier Bausteine, die das verhindern — Hauswasserstation, Enthärtung, Trinkwasserhygiene und Heizungswasseraufbereitung. Als Hersteller setzen wir dabei durchgängig auf JUDO.
Wasserhärte prüfen lassenSauberes Trinkwasser, geschützte Heizung.
Hauswasserstation — der erste Baustein
Sie sitzt direkt hinter der Wasseruhr und erledigt zwei Dinge zugleich: Sie hält Sand, Rost und Partikel aus der Installation und senkt den Leitungsdruck auf einen Wert, den Armaturen und Dichtungen auf Dauer vertragen. Die DIN 1988-200 verlangt in Trinkwasserinstallationen mit metallenen Rohren ohnehin einen Filter. Im Ein- und Zweifamilienhaus decken die Baureihen JUKO-EC und PROMI-QC in ¾″ bis 1¼″ den Normalfall ab. Wer nicht selbst an die Rückspülung denken möchte, nimmt den zeitgesteuerten PROMIMAT-QC-AT oder den PROFIMAT-QC-ATP, der zusätzlich auf den Differenzdruck reagiert und dann spült, wenn der Filter es braucht — nicht wenn der Kalender es sagt.
Größere Querschnitte, Leckageschutz ab Werk
Wo die Hausanschlussleitung größer ausfällt, etwa im Mehrfamilienhaus, arbeitet die Automatik-Hauswasserstation JUKOMAT-EXPRESS CONTROL in den Abmessungen 1½″ bis 2″. Und wer den Schutz vor Wasserschäden gleich mitnehmen möchte, statt ihn später nachzurüsten, findet ihn im PROM-i-SAFE: eine Hauswasserstation mit integriertem Mikroleckageschutzsystem, das die Zuleitung absperrt, bevor aus einem schleichenden Leck ein Schaden wird.
Enthärtung: die i-soft PRO
Unser Standardgerät im Ein- und Zweifamilienhaus ist die i-soft PRO. Sie arbeitet als Ionenaustauscher, entzieht dem Wasser die Härtebildner und bringt das Mikroleckageschutzsystem gleich mit — zwei Aufgaben, ein Gerät, ein Platzbedarf. Wer allein enthärten will, findet in der i-soft SAFE+ und der i-soft K SAFE+ schlankere Varianten, die den Leckageschutz ebenfalls an Bord haben. Für eine Enthärtungsanlage kalkulieren wir in Frankfurt in der Regel mit ca. 6.000–8.000 € inklusive Mehrwertsteuer, abhängig von Wasserhärte und Haushaltsgröße.
Wenn das Haus größer ist — oder salzfrei bleiben soll
Steigt der Bedarf, steigt die Baureihe mit: Die i-soft PRO L ist für bis zu zehn Wohneinheiten ausgelegt, die vollautomatische i-soft PRO XL für deutlich größere Anlagen. Das ist auch die richtige Antwort, wenn häufiges Nachfüllen im Alltag stören würde — nicht ein anderes Verfahren, sondern schlicht die passende Größe. Wo gar kein Salz gewünscht ist, etwa bei Wohnungsbaugesellschaften und im Gewerbe, bietet JUDO mit Bio-balance eine wartungsarme Alternative: Sie entfernt die Härte nicht, mindert aber die Ablagerungen. Ergänzend lässt sich der Funk-Bodensensor HOME GUARD genau dort platzieren, wo Wasserschäden erfahrungsgemäß beginnen — unter Waschmaschine, Spülmaschine oder Warmwasserspeicher. Mehr dazu in unserem Beitrag zur neuen Enthärtungs-Generation.
Legionellenschutz: erst messen, dann handeln
Eine Desinfektion ist kein Dauerzustand, sondern die Antwort auf einen Befund. Zeigt die Beprobung eine Überschreitung, suchen wir zuerst die Ursache — zu niedrige Warmwassertemperaturen, Stagnation in selten genutzten Strängen, ungünstig eingebundene Anlagenteile. Oft löst schon das die Sache. Reicht es nicht, steht als Sofortmaßnahme die Standdesinfektion zur Verfügung: eine einmalige Zugabe in hoher Konzentration, üblicherweise mit Chlordioxid.
Dauerhafter Schutz — chemisch oder mit Licht
Wo eine Anlage dauerhaft geschützt werden muss, gibt es zwei Wege. Die ständige Keimschutz-Prophylaxe dosiert kontinuierlich nach DVGW W 557. Die UV-Entkeimung kommt ohne jeden Zusatzstoff aus: Das Wasser durchläuft eine Bestrahlungskammer, in der UV-Licht bei 254 nm die Keime unschädlich macht — die Wasserzusammensetzung bleibt unverändert. JUDO führt dafür die Baureihe JUV, für Trinkwasser als JUV 30–180 TW, daneben die Ausführungen JUV 10–200 G und GS; ein Sensor überwacht dabei laufend die Bestrahlungsdosis. Nach DVGW W 293 und W 294. In der Warmwasserzirkulation ist das ein wirksamer Baustein gegen Legionellen. Welcher Weg passt, entscheidet die Anlage und nicht der Katalog: Leitungslänge, Temperaturführung und die Frage, ob ein einzelner Strang oder das ganze Haus betroffen ist.
Heizungswasser: der unsichtbare Zwilling
Im geschlossenen Heizkreis richtet dieselbe Härte Schaden an wie im Trinkwasser, nur sieht sie niemand. Kalk legt sich auf den Wärmetauscher, die Leistung fällt, und bei modernen Geräten hängt die Herstellergarantie regelmäßig an der Wasserqualität. Die VDI 2035 gibt vor, was das Füllwasser mitbringen muss. Mit dem HEIFI-Füllblock PURE entsalzen wir es direkt beim Befüllen; das HEIFI PURE Set deckt den Bereich von 150 bis 300 Litern Anlagenvolumen ab.
Befüllen ohne Rückfluss
Ein Heizkreis darf nicht einfach an die Trinkwasserleitung gehängt werden — zwischen beiden muss eine normgerechte Trennung liegen, sonst kann Heizungswasser ins Hausnetz zurückgelangen. Die HEIFI-FÜL PLUS verbindet deshalb Rohrtrenner und Druckminderer in einer Armatur. Beim Einbau einer Wärmepumpe und bei jedem Kesseltausch gehört das für uns zum Umfang und nicht zur Sonderausstattung.
Kurz beantwortet.
Wie hart ist das Leitungswasser in Frankfurt?
Frankfurt am Main liegt im mittleren bis harten Bereich. Das reicht, damit sich Kalk in Armaturen, Duschköpfen, Geräten und vor allem im Heizungswasser bemerkbar macht. Den genauen Wert für Ihre Adresse messen wir vor Ort — er schwankt im Stadtgebiet je nach Bezugsquelle.
Was kostet eine Enthärtungsanlage in Frankfurt?
Für eine Enthärtungsanlage kalkulieren wir in Frankfurt in der Regel mit ca. 6.000–8.000 € inklusive Mehrwertsteuer — abhängig von Wasserhärte und Haushaltsgröße. Nach einem kostenlosen Vor-Ort-Termin erstellen wir Ihnen ein individuelles Festpreisangebot.
Braucht eine Enthärtungsanlage laufend Salz?
Ja. Eine klassische Ionenaustauscher-Anlage arbeitet mit Regeneriersalz und muss nachgefüllt werden; wie oft, hängt von Wasserhärte und Verbrauch ab. Wo das im Alltag stören würde, ist nicht ein anderes Verfahren die Antwort, sondern die größere Baureihe: Die i-soft PRO L ist für bis zu zehn Wohneinheiten ausgelegt, die i-soft PRO XL für deutlich mehr. Wie oft bei Ihnen nachgefüllt werden muss, sagen wir Ihnen nach der Wasseranalyse konkret.
Muss eine Enthärtungsanlage gewartet werden?
Ja. Die Trinkwasserverordnung verlangt, dass Anlagen in der Trinkwasserinstallation fachgerecht betrieben und gewartet werden; die Hersteller schreiben in der Regel eine jährliche Wartung vor. Ohne sie erlischt üblicherweise auch die Gewährleistung. Wir übernehmen das im Rahmen der Wartung mit.
Wann ist eine Desinfektion notwendig und wann nicht?
Eine Desinfektion ist kein Dauerzustand, sondern die Antwort auf einen Befund. Ergibt die Beprobung eine Überschreitung, kommt zunächst die Ursache auf den Tisch: Temperaturen, Stagnation, Anlagenteile. Erst danach entscheidet sich, ob eine einmalige Standdesinfektion reicht oder eine dauerhafte Lösung nach DVGW W 557 beziehungsweise eine UV-Entkeimung sinnvoll ist.
Warum braucht auch das Heizungswasser eine Aufbereitung?
Weil im geschlossenen Heizkreis dieselbe Härte Schaden anrichtet wie im Trinkwasser — nur unsichtbar. Kalk legt sich auf den Wärmetauscher, die Leistung fällt, im schlimmsten Fall entstehen Schäden am Kessel oder an der Wärmepumpe. Die VDI 2035 gibt vor, welche Wasserqualität die Anlage braucht; bei modernen Geräten hängt die Herstellergarantie oft daran.
Weitere Leistungen.
Bereit für den nächsten Schritt?
Rufen Sie an, schreiben Sie uns oder fordern Sie direkt ein unverbindliches Angebot an.
60488 Ffm
Fr 8–12










