Wer sein Badezimmer leichter zugänglich gestalten möchte, muss die Finanzierung derzeit ohne einen neuen Antrag auf den KfW-Zuschuss 455-B planen. Die KfW hat am 31. Juli 2026 den Antragstopp bekannt gegeben: Die für 2026 bereitgestellten Mittel sind vollständig mit Anträgen belegt. Das betrifft den Zuschuss zur Barrierereduzierung – nicht automatisch sämtliche Fördermöglichkeiten für einen Badumbau.
Was gilt für bereits gestellte Anträge?
Bereits eingegangene Anträge werden laut KfW weiter bearbeitet und bei erfüllten Fördervoraussetzungen zugesagt. Bestehende Zusagen bleiben gültig; die dazugehörigen Mittel sind reserviert. Wer bereits eine Zusage hat, sollte deshalb die darin genannten Bedingungen und Nachweisfristen beachten.
Geht es 2027 weiter?
Eine Wiederaufnahme ist bislang nicht zugesagt. Die KfW macht sie davon abhängig, dass erneut Bundesmittel bereitgestellt werden. Für Ihre Planung bedeutet das: Rechnen Sie einen möglichen Zuschuss für 2027 nicht als sichere Finanzierung ein.
Welche Alternative nennt die KfW?
Die KfW verweist auf den zinsverbilligten Kredit „Altersgerecht Umbauen“ (159). Ein Kredit muss zurückgezahlt werden und ersetzt einen Zuschuss daher nicht gleichwertig. Ob er für das eigene Vorhaben infrage kommt, hängt von den jeweils geltenden Voraussetzungen und der Finanzierungsprüfung ab. Die aktuellen Konditionen sollten vor einer Entscheidung direkt bei KfW und Finanzierungspartner geprüft werden.
Das Badezimmer bedarfsgerecht planen
Unabhängig von der Finanzierung lohnt sich eine sorgfältige Bestandsaufnahme: Wo erschweren Schwellen, enge Durchgänge oder ungünstig platzierte Armaturen den Alltag? Welche Bewegungsflächen werden tatsächlich benötigt? Und lässt sich die Dusche mit einem niedrigeren Einstieg ausführen?
Einzelne Maßnahmen können die Nutzung erleichtern. Ob daraus ein barrierefreies oder rollstuhlgerechtes Bad wird, lässt sich jedoch nicht allein anhand einer bodennahen Dusche oder eines Produktbildes feststellen. Entscheidend sind die gesamte Raumplanung und die individuellen Anforderungen.
Bei einem bestehenden Bad sollten auch Leitungen, Aufbauhöhe des Bodens und Befestigungsmöglichkeiten für mögliche Haltegriffe berücksichtigt werden. Diese Punkte prüfen wir bei der Planung gemeinsam mit Ihnen. So lässt sich klären, welche Veränderungen im vorhandenen Raum sinnvoll umsetzbar sind.
Beratung zum Badumbau in Frankfurt
Sie möchten Ihr Bad komfortabler gestalten oder für veränderte Bedürfnisse vorbereiten? Traut unterstützt Sie bei der Planung Ihrer Badsanierung. Bringen Sie gern Fotos, ungefähre Raummaße und Ihre wichtigsten Wünsche mit. Wenn eine Förderung eingeplant werden soll, müssen deren Voraussetzungen und der zulässige Vorhabenbeginn vor der Beauftragung geklärt werden.
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Quellen und Stand
Stand: 08.09.2026. Förderprogramme können sich ändern.


