Brennwerttechnik Frankfurt am Main

Zuverlässig am Laufen — in Frankfurt gewartet.

Herstellerunabhängiger Service für Ihre Heizung.

Wir warten, reparieren und modernisieren Ihre bestehende Gasheizung in Frankfurt am Main und Umgebung fachgerecht und herstellerunabhängig. Von Ersatzteilen bis zum kompletten Kesseltausch, wenn eine Erneuerung ansteht — mit kurzfristigen Terminen für Bestandskunden.

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Technik & Wartung

Effizienz aus dem eigenen Abgas.

Wie Brennwerttechnik funktioniert

Brennwertgeräte nutzen zusätzlich zur eigentlichen Verbrennungswärme auch die im Abgas enthaltene Kondensationswärme. Das macht sie deutlich effizienter als klassische Heizkessel älterer Bauart und senkt den Brennstoffverbrauch spürbar.

Der Schornstein muss mitspielen

Brennwertgeräte führen feuchte, vergleichsweise kühle Abgase ab. Ein klassischer gemauerter Schornstein verträgt das nicht — er versottet. Deshalb gehört zu jedem Brennwerttausch die Abgasführung: meist ein feuchteunempfindliches Kunststoff- oder Edelstahlrohr im vorhandenen Zug, bei Gerätewechsel im Mehrfamilienhaus die Prüfung, ob die gemeinsame Anlage weiter zulässig ist.

Kondensat richtig ableiten

Genau der Effekt, der den Brennwertnutzen ausmacht, erzeugt saures Kondensat. In Einfamilienhäusern darf es in aller Regel direkt in die Hausentwässerung, ab bestimmten Leistungsgrößen ist eine Neutralisationseinrichtung vorgeschrieben. Wir klären die örtlichen Vorgaben mit ab, statt es dem Zufall zu überlassen — nachträglich nachrüsten ist unnötig umständlich.

Zu groß ist schlechter als knapp bemessen

Ein überdimensioniertes Gerät erreicht die Solltemperatur zu schnell, schaltet ab, kühlt aus und startet erneut. Dieses Takten verschleißt den Brenner, erhöht den Verbrauch und macht die Heizung hörbar. Deshalb steht am Anfang eine Heizlastberechnung und nicht die Faustformel nach Wohnfläche — die Leistung des alten Kessels ist dafür kein brauchbarer Maßstab.

Hybrid: beides, wo beides Sinn ergibt

Nicht jedes Haus ist heute schon vollständig wärmepumpentauglich. Eine Kombination aus Wärmepumpe für den Grundbedarf und Brennwertgerät für die wenigen sehr kalten Tage ist eine belastbare Zwischenlösung: Der überwiegende Teil des Jahres läuft strombasiert und effizient, die Spitzenlast bleibt abgedeckt. Ob sich das für Ihr Gebäude rechnet, zeigt die Heizlastberechnung.

Freie Technologiewahl seit dem GModG

Seit der Reform des Heizungsgesetzes zum Gebäudemodernisierungsgesetz ist der Einbau neuer Gasheizungen weiterhin möglich — mit steigenden Anteilen klimaneutraler Brennstoffe ab 2029. Mehr dazu in unserem Blog-Beitrag zur GModG-Reform.

Wartung erhält Effizienz und Garantie

Eine regelmäßige Wartung hält Ihre Brennwerttherme effizient, sicher und garantiekonform. Wir prüfen Verbrennung, Abgaswerte und Verschleißteile herstellerunabhängig — für alle gängigen Fabrikate.

Weiterbetrieb

Ihre Heizung läuft — wir halten sie am Laufen.

Nicht jede Gasheizung muss weichen. Solange sie zuverlässig arbeitet und der Schornstein mitspielt, ist der wirtschaftlichste Schritt oft: sie ordentlich zu warten und die Einstellungen zu optimieren.

Was dabei am meisten bringt, ist selten ein neues Bauteil, sondern die Absenkung der Vorlauftemperatur. Brennwerttechnik holt zusätzliche Energie aus dem Wasserdampf im Abgas — aber nur, wenn das Rücklaufwasser kühl genug ist, damit der Dampf überhaupt kondensiert. Viele Anlagen laufen jahrelang mit Einstellungen, bei denen das kaum passiert. Dann trägt der Kessel seinen Namen zu Unrecht.

Das lässt sich in einem Termin ändern: Heizkurve anpassen, Rücklauftemperatur prüfen, hydraulischen Abgleich nachziehen. Danach arbeitet dieselbe Anlage spürbar sparsamer — ohne Investition in Technik.

Wir sagen Ihnen dabei ehrlich, wo die Grenze liegt. Wenn ein Kessel das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat, empfehlen wir keinen Reparaturzyklus, sondern rechnen Ihnen den Ersatz durch — mit Wärmepumpe als der Variante, die auf Dauer günstiger fährt.

Was dazugehört

Schornstein und Kondensat: die zwei Punkte, die wir zuerst prüfen.

Bei Brennwerttechnik hängt viel an zwei Dingen, die außerhalb des Kessels liegen. Beide sehen wir uns an, bevor wir über Geräte reden.

Das Abgassystem muss zur Betriebsweise passen. Weil Brennwertgeräte kühles, feuchtes Abgas erzeugen, brauchen sie feuchteunempfindliche Züge — in älteren Frankfurter Schornsteinen bedeutet das in der Regel eine Innenrohrsanierung. Das ist Routine und in unseren Angeboten enthalten, statt später als Nachtrag zu erscheinen.

Das Kondensat braucht einen Ablauf. Es fällt betriebsbedingt an, ist leicht sauer und wird bei üblichen Hausanlagen über eine Neutralisation in die Hausentwässerung geführt. Ist im Heizraum kein Ablauf vorhanden, planen wir eine Hebeanlage mit ein.

Beides sind keine Hindernisse, sondern Punkte auf der Liste — wir arbeiten sie ab, und Sie hören davon nur, was Sie wissen müssen.

Hybrid

Zwei Wärmeerzeuger, die sich die Arbeit teilen.

Wo eine Wärmepumpe allein die kältesten Tage nicht abdecken würde, übernimmt sie den größten Teil des Jahres — und der vorhandene Kessel springt nur für die Spitzen ein. Das ist oft der schnellste Weg zu deutlich weniger Verbrauch.

Der Reiz liegt in der Verteilung: Über achtzig Prozent der Jahresheizarbeit fallen bei milden bis mittleren Temperaturen an — genau dort, wo die Wärmepumpe am effizientesten arbeitet. Die wenigen sehr kalten Tage übernimmt der Kessel, für den das kein Problem ist.

Für Sie heißt das: Sie können in zwei Schritten modernisieren statt in einem. Die vorhandene Anlage bleibt als Sicherheit im Haus, während der laufende Verbrauch schon deutlich sinkt.

Ob sich das bei Ihnen rechnet, hängt an Zustand und Alter des Kessels sowie an der Vorlauftemperatur, die Ihr Haus braucht. Wir rechnen beide Varianten — reine Wärmepumpe und Hybrid — und legen sie Ihnen nebeneinander.

Kesseltausch

Wenn ersetzt wird, dann richtig.

Ein neuer Kessel allein bringt weniger, als die meisten erwarten. Was wirklich Verbrauch spart, ist das, was wir bei der Gelegenheit mitmachen — und ohne das bleibt jedes Gerät hinter seinen Möglichkeiten.

Der hydraulische Abgleich steht dabei an erster Stelle. Er sorgt dafür, dass jeder Heizkörper genau die Wassermenge bekommt, die sein Raum braucht — und erst dadurch lässt sich die Vorlauftemperatur so weit senken, dass ein Brennwertgerät seinen Namen verdient. Ohne ihn kondensiert der Wasserdampf im Abgas kaum, und der Effekt, für den Sie bezahlt haben, tritt nicht ein.

Dazu kommt die Anpassung der Heizkurve an Ihr Haus statt an eine Werkseinstellung, die Prüfung von Ausdehnungsgefäß und Anlagendruck sowie eine Bestandsaufnahme der Heizflächen. Erst zusammen ergibt das eine Anlage, die tut, was auf dem Datenblatt steht. Wir rechnen das mit der Heizlastberechnung durch, nicht nach Erfahrungswert.

Und wir denken den nächsten Schritt mit. Soll in einigen Jahren eine Wärmepumpe folgen, legen wir Anbindung, Heizflächen und Hydraulik heute schon so aus, dass sie sich später anschließen lässt, ohne dass etwas zurückgebaut werden muss. Dann ist der Kesseltausch keine Sackgasse, sondern eine Etappe.

Wir sagen Ihnen dabei offen, wenn der Weg über die Wärmepumpe der wirtschaftlichere wäre — auch dann, wenn Sie mit der Frage nach einem neuen Kessel zu uns gekommen sind. Was sich über zwanzig Jahre rechnet, entscheidet sich nicht am Anschaffungspreis.

Schornsteinfeger

Was der Bezirksschornsteinfeger prüft — und was wir.

Zwei Fachleute sehen sich Ihre Heizung an, mit verschiedenen Aufgaben. Das wird oft verwechselt, und es lohnt sich, den Unterschied zu kennen.

Der Bezirksschornsteinfeger nimmt hoheitliche Aufgaben wahr: Er prüft die Betriebs- und Brandsicherheit, misst die Abgaswerte im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und stellt die Bescheinigungen aus. Er kommt in festen Intervallen, und Sie können ihn sich nicht aussuchen.

Wir kommen für die Wartung: reinigen, Verschleißteile tauschen, Einstellungen optimieren, Sicherheitseinrichtungen prüfen. Das ist keine Doppelung — der Schornsteinfeger stellt fest, ob die Anlage sicher ist, wir sorgen dafür, dass sie sparsam und zuverlässig arbeitet.

Praktisch ergänzen sich beide gut. Beanstandet der Schornsteinfeger etwas, beheben wir es. Und was uns bei der Wartung auffällt, sprechen wir an, bevor es zur Beanstandung wird. Dauerhaft geregelt ist das mit einem Wartungsvertrag.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Darf ich noch eine neue Gasheizung einbauen lassen?

Ja. Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz ist die Technologiewahl seit 2026 wieder frei. Neue fossile Heizungen müssen ab 2029 steigende Anteile klimaneutraler Brennstoffe nutzen — eine sofortige Umstellung ist nicht vorgeschrieben.

Was ist der Unterschied zu einem alten Heizkessel?

Ein klassischer Heizkessel lässt einen Teil der Energie ungenutzt über das Abgas entweichen. Brennwerttechnik kondensiert den enthaltenen Wasserdampf und gewinnt so zusätzliche Wärme — der Wirkungsgrad steigt entsprechend.

Kann ich Brennwerttechnik mit einer Wärmepumpe kombinieren?

Ja, als Hybridheizung. Die Wärmepumpe deckt den Großteil des Wärmebedarfs, die Brennwerttherme springt an sehr kalten Tagen unterstützend ein — wir beraten Sie zur sinnvollen Auslegung.

Was kostet eine neue Gasbrennwertheizung in Frankfurt?

Für den Austausch gegen ein neues Brennwertgerät kalkulieren wir in Frankfurt in der Regel mit ca. 10.000–20.000 € inklusive Mehrwertsteuer — abhängig von Gerätetyp und Umfang der Anpassungen am bestehenden Heizsystem. Nach einem kostenlosen Vor-Ort-Termin erstellen wir Ihnen ein individuelles Festpreisangebot.

Wie erkenne ich, dass meine Heizung nicht im Brennwertbetrieb läuft?

Ein Anhaltspunkt ist die eingestellte Vorlauftemperatur: Liegt sie dauerhaft hoch, kommt der Rücklauf zu warm zurück und der Wasserdampf im Abgas kondensiert kaum. Genau messen lässt es sich bei der Wartung. Häufig genügt eine angepasste Heizkurve, damit die Anlage tatsächlich das tut, wofür sie gekauft wurde.

Lohnt sich ein hydraulischer Abgleich auch bei einer Gasheizung?

Ja, und oft mehr als erwartet. Er ermöglicht eine niedrigere Vorlauftemperatur, und erst die bringt den Brennwerteffekt zur Geltung. Die Berechnungsgrundlage liefert unsere Heizlastberechnung.

Wie lange kann ich meine bestehende Gasheizung noch betreiben?

Solange sie sicher und funktionsfähig ist, dürfen Sie sie weiter betreiben und auch reparieren lassen. Wir sagen Ihnen bei der Wartung ehrlich, wie es um sie steht — und rechnen Ihnen den Ersatz durch, sobald es sich lohnt, statt Sie in einen Reparaturzyklus zu führen.

Wie lange dauert ein Kesseltausch?

Das hängt daran, was mitgemacht wird. Der reine Gerätetausch ist der kleinere Teil — entscheidend für den späteren Verbrauch sind hydraulischer Abgleich, Heizkurve und die Prüfung der Heizflächen, und die brauchen ihre Zeit. Wir nennen Ihnen den Zeitrahmen mit dem Angebot, nachdem wir die Anlage gesehen haben. Die Warmwasserversorgung planen wir dabei so, dass die Unterbrechung möglichst kurz bleibt.

Was ist der Unterschied zwischen Schornsteinfeger und Wartung?

Der Bezirksschornsteinfeger prüft hoheitlich die Betriebs- und Brandsicherheit und stellt Bescheinigungen aus. Wir warten: reinigen, Verschleißteile tauschen, Einstellungen optimieren. Beides ergänzt sich — beanstandet der Schornsteinfeger etwas, beheben wir es.

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