Klimaanlage Frankfurt am Main

Klimaanlagen in Frankfurt. Komfort fürs Zuhause.

Warm in der Übergangszeit.

Split- und Multisplit-Klimaanlagen für Wohnungen und Häuser in Frankfurt am Main, mit Wärmepumpen-Funktion — geräuscharm, effizient und als Zusatzheizung nutzbar, wenn es darauf ankommt. Beratung, Planung und Montage aus einer Hand.

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Modernes wandmontiertes Klimagerät in einem hellen, aufgeräumten Wohnzimmer KI
A+++
Effizienzklasse
19dB
ab Innengerät
Heizen & Kühlen
Wärmepumpen-Funktion
Technik & Kältemittel

Kühlung, die auch heizen kann.

So funktioniert ein Split-Klimagerät

Eine Außeneinheit und ein oder mehrere Innengeräte arbeiten über einen Kältemittelkreislauf zusammen. Viele moderne Splitgeräte verfügen zusätzlich über eine Wärmepumpen-Funktion und können in der Übergangszeit auch heizen.

Multisplit: mehrere Räume, eine Außeneinheit

Wenn Schlafzimmer, Kinderzimmer und Büro gekühlt werden sollen, braucht es nicht drei Außengeräte. Eine Multisplit-Anlage versorgt mehrere Innengeräte über eine gemeinsame Außeneinheit — das spart Fassadenfläche, Leitungswege und Genehmigungsdiskussionen. Die Innengeräte lassen sich einzeln regeln, sodass niemand mitkühlen muss, der gerade nicht will.

Wo die Außeneinheit stehen darf

Der Aufstellort ist selten reine Geschmacksfrage. Zu Nachbargrundstücken sind Schallrichtwerte einzuhalten, die nachts deutlich strenger sind als tagsüber. In Frankfurter Altbauquartieren kommt häufig der Denkmal- oder Ensembleschutz hinzu, in Eigentümergemeinschaften die Zustimmung der Miteigentümer. Wir prüfen das vor der Planung — nachträglich versetzen ist teuer.

Kondensat braucht einen Weg

Ein kühlendes Innengerät entzieht der Raumluft Feuchtigkeit, und die muss abfließen können. Wo kein Gefälle zu einem Abfluss herzustellen ist, kommt eine kleine Kondensatpumpe zum Einsatz. Das klingt nach einem Detail, ist aber die häufigste Ursache für Wasserflecken unter nachträglich eingebauten Geräten — und deshalb Teil unserer Planung, nicht der Montage.

Filter sind kein Zubehör

In einem Klimagerät trifft feuchte Luft auf kalte Oberflächen. Werden Filter und Verdampfer nicht regelmäßig gereinigt, siedeln sich dort Keime an, und das Gerät bläst sie in den Raum. Die Filterreinigung können Sie selbst übernehmen, für Verdampfer und Kondensatwanne kommen wir im Rahmen der Wartung — am besten im Frühjahr, vor der ersten Hitze.

Kältemittel im Wandel

Die novellierte F-Gase-Verordnung schränkt klassische Kältemittel wie R32 ab 2027 in neuen Geräten ein. Wir setzen zunehmend auf klimafreundlichere Alternativen wie R290 — mehr dazu in unserem Blog-Beitrag zur F-Gase-Verordnung.

Rechtzeitig planen

In den Sommermonaten ist die Nachfrage nach Klimaanlagen besonders hoch, Liefer- und Montagezeiten verlängern sich entsprechend. Eine frühzeitige Planung — idealerweise im Frühjahr — sichert Ihnen den gewünschten Installationstermin.

Die Technik

Wie aus schwüler Luft angenehme wird.

Eine gut geplante Klimaanlage kühlt nicht nur — sie nimmt der Luft auch die Schwüle. Genau das macht den Unterschied zwischen „kalt" und „angenehm", und es steckt im Prinzip selbst.

Die Anlage stellt keine Kälte her, sie holt die Wärme aus dem Raum und trägt sie nach draußen. Im Innengerät nimmt ein Kältemittel die Wärme auf, draußen gibt es sie wieder ab — deshalb bläst die Außeneinheit warm. Für diesen Transport zahlen Sie Strom, nicht für die Kälte selbst, und das ist der Grund für die guten Wirkungsgrade moderner Geräte.

Der angenehme Nebeneffekt: Kühlt Luft ab, gibt sie Feuchtigkeit ab. An einem schwülen Frankfurter Julitag holt eine Anlage mehrere Liter Wasser aus der Raumluft — und genau deshalb fühlen sich 24 Grad mit Anlage besser an als 24 Grad ohne. Dieses Kondensat führen wir sauber ab, mit durchgehendem Gefälle oder einer Pumpe. Das ist die Stelle, an der man saubere von schneller Montage unterscheidet, und wir planen sie mit, bevor gebohrt wird.

Weil das Gerät Wärme verschiebt, arbeitet es umso schwerer, je heißer es draußen ist. Deshalb legen wir nicht auf einen durchschnittlichen Sommertag aus, sondern auf den heißen — damit die Anlage genau dann liefert, wenn Sie sie brauchen.

Auslegung

Richtig ausgelegt heißt: leiser, sparsamer, angenehmer.

Eine passend berechnete Anlage läuft ruhig auf kleiner Leistung, entfeuchtet dabei gründlich und ist kaum zu hören. Deshalb rechnen wir die Kühllast, statt nach Quadratmetern zu greifen.

In diese Rechnung geht mehr ein als die Fläche: Fensterfläche und Himmelsrichtung — ein Südwestfenster trägt ein Vielfaches dessen ein, was dieselbe Fläche nach Norden bringt —, Verschattung, Dämmung, Personen, Geräte und die Speichermasse der Wände.

Besonders lohnt sich das in Frankfurter Dachgeschosswohnungen, wo sich die Wärme über den Tag unter dem Dach staut. Dort liegt der Bedarf schnell beim Doppelten dessen, was dieselbe Fläche im Altbau-Erdgeschoss mit dicken Wänden braucht — wer dort nach Faustformel kauft, ist enttäuscht.

Ebenso wichtig ist, nicht zu groß zu greifen. Ein knapp bemessenes Gerät läuft länger auf niedriger Stufe, entzieht der Luft dabei gründlich Feuchtigkeit und arbeitet leise. Ein überdimensioniertes erreicht die Zieltemperatur zu schnell, schaltet ab und hinterlässt eine kühle, aber feuchte Raumluft. Die richtige Größe ist deshalb nicht die größte, sondern die berechnete.

Wir wenden dafür dieselbe Systematik an wie bei der Heizlastberechnung für den Winter — raumweise und nachvollziehbar.

Außeneinheit

Den richtigen Platz finden wir für Sie.

Wo die Außeneinheit steht, entscheidet über Lautstärke, Wirkungsgrad und den Frieden mit den Nachbarn. Das klären wir im Ortstermin, bevor irgendetwas bestellt wird — Sie müssen sich darum nicht kümmern.

Wir rechnen den Schalldruckpegel dort, wo er zählt: am Fenster der Nachbarn, nach TA Lärm. Und wir stellen das Gerät so, dass es leise arbeiten kann — frei statt in einem Innenhof, wo sich Reflexionen addieren. Diese Entscheidung kostet nichts, wenn man sie früh trifft.

Bei denkmalgeschützten Gebäuden, in Frankfurt in vielen Straßenzügen, kommt die Denkmalbehörde hinzu. Auch damit haben wir oft genug zu tun gehabt, um den Weg zu kennen.

Wo an der Fassade wenig Platz ist, hilft eine Multisplit-Anlage: eine Außeneinheit für mehrere Räume. In Frankfurter Innenhöfen ist das häufig die eleganteste Lösung — und die, die am ehesten Zustimmung findet.

Kältemittel

Ein Kältemittel, das auch in zehn Jahren noch passt.

Wer heute eine Anlage kauft, betreibt sie fünfzehn Jahre. Wir wählen deshalb Geräte aus, deren Kältemittel auch am Ende dieser Zeit noch problemlos nachfüllbar ist — und sagen Ihnen beim Angebot, welches drin ist.

Kältemittel werden nach ihrem Treibhauspotenzial bewertet. R32, heute der verbreitete Standard, war gegenüber dem älteren R410A bereits ein großer Fortschritt. R290 — schlicht Propan — liegt noch einmal um Größenordnungen darunter und ist die Variante mit der längsten Perspektive. Weil Propan brennbar ist, bringt es Anforderungen an Füllmenge und Aufstellort mit; die kennen wir und planen sie ein.

Welches für Sie das richtige ist, hängt von Gerätegröße, Aufstellort und Nutzungsdauer ab. Wir legen Ihnen beide Wege offen, mit dem, was für und was gegen sie spricht — statt Ihnen das zu verkaufen, was gerade im Lager steht.

Die Fristen der EU-Verordnung und was sie für bestehende Anlagen bedeuten, haben wir ausführlich im Beitrag Kältemittel-Verbote ab 2027 aufgeschrieben — mit dem, was gesichert ist, und dem, was noch offen ist.

Auch heizen

Im Frühjahr und Herbst heizt sie gleich mit.

Jedes moderne Split-Gerät kann den Kreislauf umkehren und heizen — und in der Übergangszeit ist das erstaunlich günstig. Sie bekommen also zwei Funktionen für eine Investition.

Besonders sinnvoll ist das dort, wo einzelne Räume warm sein sollen, ohne dass die ganze Heizung anläuft: das Homeoffice im Dachgeschoss, der Wintergarten, die Einliegerwohnung. Statt das ganze Haus zu befeuern, arbeitet ein Gerät genau dort, wo Sie sitzen.

Für die kalte Jahreszeit und das Warmwasser bleibt die Luft-Wasser-Wärmepumpe die richtige Wahl — sie arbeitet auf Ihr vorhandenes Heizsystem und macht auch das Warmwasser. Die Klimaanlage ergänzt sie hervorragend; ersetzen soll sie sie nicht, und das sagen wir Ihnen auch dann, wenn dabei das kleinere Geschäft für uns herauskommt.

Am schönsten spielen beide zusammen: Die Wärmepumpe hält das Haus warm, die Klimaanlage nimmt im Sommer die Spitzen — und im Frühjahr springt sie ein, bevor die Heizung überhaupt anlaufen muss.

Betrieb und Hygiene

Damit sie frisch bleibt — Jahr für Jahr.

Mit einer jährlichen Prüfung liefert Ihre Anlage im zehnten Sommer dieselbe frische Luft wie im ersten. Der Aufwand ist gering, und das Wirksamste können Sie sogar selbst tun.

Das ist der Filter: alle paar Wochen im Sommer herausnehmen und ausspülen. Er hält den Staub zurück, der sich sonst am feuchten Verdampfer ablagert — die eine Handbewegung, die den größten Unterschied macht, und sie kostet nichts.

Ein zweiter Handgriff kostet ebenso wenig: Lassen Sie das Gerät nach dem Kühlen ein paar Minuten im Lüfterbetrieb nachlaufen. Das trocknet den Verdampfer. Viele Geräte haben dafür eine Automatik, die ab Werk abgeschaltet ist — wir aktivieren sie bei der Inbetriebnahme, ohne dass Sie danach fragen müssen.

Wir übernehmen, was ohne Demontage nicht geht: Reinigung von Verdampfer und Kondensatwanne, Prüfung des Kondensatablaufs, Kontrolle der Kältemittelfüllmenge und der elektrischen Anschlüsse. Gerade die Füllmenge lohnt den Blick — ein langsamer Verlust fällt im Betrieb kaum auf, kostet aber Leistung, und wir messen ihn, bevor Sie ihn spüren.

Am bequemsten läuft das über unseren Wartungsvertrag: Wir melden uns, statt dass Sie daran denken müssen. Im Störungsfall erreichen Sie den Kundendienst.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Kann eine Klimaanlage auch heizen?

Viele moderne Splitgeräte arbeiten als Wärmepumpe und liefern in der Übergangszeit zusätzliche Heizleistung — eine sinnvolle Ergänzung zur bestehenden Heizung, aber kein vollwertiger Ersatz im Winter. Als vollwertigen Heizungsersatz eignet sie sich nicht — dafür siehe Wärmepumpen.

Brauche ich eine Genehmigung für die Außeneinheit?

In den meisten Fällen ist keine Baugenehmigung nötig. Abstands- und Lärmschutzvorgaben müssen aber eingehalten werden — das prüfen wir bei der Vor-Ort-Beratung für Ihr Grundstück.

Welches Kältemittel verwenden Sie?

Das hängt vom Modell ab. Wo technisch sinnvoll, setzen wir auf klimafreundlichere Kältemittel mit niedrigem Treibhauspotenzial, die auch langfristig nicht von den EU-Vorgaben betroffen sind. Die Fristen der F-Gase-Verordnung haben wir im Beitrag Kältemittel-Verbote ab 2027 aufgeschrieben.

Was kostet eine Klimaanlage in Frankfurt?

Für ein Standard-Splitgerät kalkulieren wir in Frankfurt in der Regel mit ca. 3.000–5.000 € inklusive Mehrwertsteuer — abhängig von Gerätetyp, Anzahl der Räume und baulichen Gegebenheiten. Nach einer kurzen Vor-Ort-Prüfung erhalten Sie ein transparentes Festpreisangebot.

Kann ich eine Klimaanlage in einer Mietwohnung einbauen lassen?

Ein fest installiertes Splitgerät ist eine bauliche Veränderung — dafür brauchen Sie die Zustimmung des Vermieters, in einer Eigentümergemeinschaft zusätzlich einen Beschluss. Wir stellen Ihnen die technischen Unterlagen zusammen, die für diese Zustimmung üblicherweise verlangt werden: Aufstellort, Leitungsführung und Angaben zur Schallabstrahlung.

Wie lange dauert die Montage?

Ein einzelnes Splitgerät ist in der Regel an einem Arbeitstag montiert und in Betrieb. Bei Multisplit-Anlagen mit mehreren Innengeräten kommt je nach Leitungsführung ein weiterer Tag hinzu. Den genauen Ablauf stimmen wir vorher ab, damit Sie wissen, wann welcher Raum betroffen ist.

Muss eine Klimaanlage regelmäßig gewartet werden?

Ja, aus zwei Gründen. Filter und Verdampfer brauchen jährlich eine hygienische Reinigung, sonst leiden Luftqualität und Effizienz. Und je nach Kältemittelmenge schreibt die F-Gase-Verordnung eine wiederkehrende Dichtheitsprüfung durch einen zertifizierten Betrieb vor — die übernehmen wir im Rahmen der Wartung mit. Die jährliche Prüfung übernimmt auf Wunsch unser Wartungsvertrag.

Wie laut ist die Außeneinheit für die Nachbarn?

Maßgeblich ist nicht das Datenblatt, sondern der Wert, der an der nächstgelegenen Nachbarbebauung ankommt. Die zulässigen Grenzwerte richten sich nach der TA Lärm und hängen vom Gebietstyp ab; nachts gelten deutlich strengere Werte als tagsüber. Bei der Vor-Ort-Beratung prüfen wir, welcher Aufstellort die Vorgaben einhält — meist entscheidet der Abstand mehr als das Gerät. Dieselben Grenzwerte gelten für Wärmepumpen — mehr dazu unter Wärmepumpen.

Wie viel Kilowatt brauche ich für meinen Raum?

Das lässt sich nicht nach Quadratmetern beantworten. Entscheidend ist die Kühllast: Fensterfläche und Himmelsrichtung, Verschattung, Dämmung, Personen und Geräte im Raum sowie die Speichermasse der Wände. Eine Frankfurter Dachgeschosswohnung braucht bei gleicher Fläche schnell das Doppelte dessen, was ein Altbau-Erdgeschoss mit dicken Wänden benötigt. Wir rechnen das raumweise, statt zu schätzen.

Was passiert, wenn das Gerät zu groß gewählt ist?

Es kühlt schnell herunter, schaltet ab und hatte dabei zu wenig Zeit, der Luft Feuchtigkeit zu entziehen. Das Ergebnis ist klamm-kühl statt angenehm. Zusätzlich taktet die Anlage, verschleißt schneller und erzeugt am Innengerät mehr Zugluft als nötig. Ein richtig ausgelegtes Gerät läuft länger auf kleiner Leistung, entfeuchtet ordentlich und ist dabei leiser.

Wohin läuft das Kondenswasser?

An einem schwülen Sommertag fallen am Innengerät mehrere Liter an. Dieses Wasser braucht entweder einen Ablauf mit durchgehendem Gefälle nach außen oder eine Kondensatpumpe. Ein nicht sauber geplanter Kondensatweg ist die häufigste Ursache für Wasserflecken unter einem Innengerät — und der Punkt, an dem sich saubere von billiger Montage unterscheidet.

Kann ich mehrere Räume mit einer Außeneinheit versorgen?

Ja, das ist eine Multisplit-Anlage: eine Außeneinheit, mehrere Innengeräte. Das spart Platz an der Fassade und ist in Frankfurter Innenhöfen oft die einzige genehmigungsfähige Lösung. Der Nachteil: Alle angeschlossenen Räume teilen sich einen Kältekreis, gleichzeitiges Kühlen im einen und Heizen im anderen Raum geht bei den meisten Bauarten nicht. Fällt die Außeneinheit aus, stehen alle Innengeräte still.

Wann sollte ich die Anlage bestellen?

Nicht im Juli. Ab der ersten Hitzewelle steigen Nachfrage und Lieferzeiten gleichzeitig, und die Montagetermine im Handwerk sind dann vergeben. Wer im Winter oder Frühjahr plant, hat die Auswahl bei den Geräten, ruhigere Termine und Zeit, die Zustimmung von Vermieter oder Eigentümergemeinschaft einzuholen — die dauert erfahrungsgemäß länger als der Einbau selbst. Für die Vorsaison gibt es unseren Sommer-Check.

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